Fallstudie
Fallstudie: Wie unsere eigene Website in 2 Tagen von 87 auf 100 kam
Kurz gesagt: Diese Fallstudie beschreibt 2 Tage Arbeit an searchbind.com, einer brandneuen Domain. Unser eigener Scanner bewertete die Website mit 87, dann mit 91, dann mit 93 – und nach einer weiteren Runde Korrekturen mit 100 von 100: Alle 59 zutreffenden Prüfpunkte sind bestanden. Ein Teil des Zuwachses kam von Korrekturen an unserer Website, ein anderer von Korrekturen an der Checkliste selbst. In einem einmaligen KI-Sichtbarkeitscheck mit 10 Kundenfragen tauchten wir in 1 Antwort auf und wurden in keiner verlinkt.
Der Ausgangspunkt
SearchBind ist im Oktober 2026 auf einer brandneuen Domain gestartet. Keine Backlinks, keine Bewertungen, keine Vorgeschichte. Das macht den Test fair: Die meisten unserer Kunden haben kleine Websites mit wenig Autorität – und genau so sieht eine solche Website am ersten Tag aus.
Wir behandeln unsere eigene Website als Kunden Nummer null. Wir lassen denselben Scan laufen, den jeder Besucher auf der Seite Gratis-Check starten kann, und veröffentlichen das Ergebnis hier – auch die Prüfpunkte, die wir nicht bestehen.
Die Zahlen
Vier Durchläufe an zwei Tagen. Zwischen den Durchläufen hat sich der Scanner verändert, die Scores sind also kein sauberer Vorher-nachher-Vergleich. Die Tabelle zeigt genau, was jeder Durchlauf gemessen hat.
| Durchlauf | Scanner-Version | Score | Nicht bewertet | Handlungsbedarf |
|---|---|---|---|---|
| 6. Okt. 2026 | 43 Prüfpunkte | 87/100 | 3 | 5 von 40 bewerteten |
| 6. Okt. 2026, später | 59 Prüfpunkte | 91/100 | 2 | 5 von 57 bewerteten: B2, C9, D4, D6 und ein verborgener Prüfpunkt |
| 7. Okt. 2026 | 61 Prüfpunkte | 93/100 | 2 | 4 von 61: D2, C9, D4, D6 |
| 7. Okt. 2026, nach den Korrekturen | 61 Prüfpunkte | 100/100 | 2 (nicht zutreffend: B9, E9) | 0 von 59 zutreffenden |
„Nicht bewertet“ heißt: Der Prüfpunkt traf nicht zu oder ließ sich in diesem Durchlauf nicht messen. Im letzten Durchlauf trafen beide nicht zu: B9 (LocalBusiness-Schema; wir sind kein lokales Unternehmen) und E9 (hreflang; die Website hatte damals nur eine Sprache). D2 ist einer der 10 wichtigsten Prüfpunkte, die nur im bezahlten Report erklärt werden. Die übrigen Codes stehen in der öffentlichen Checkliste mit 61 Punkten.
Was sich zwischen den Durchläufen geändert hat
Von 87 auf 91: Wir haben die Checkliste korrigiert
Der erste Durchlauf lief mit der ersten Version des Scanners und 43 Prüfpunkten. Der Test an unserer eigenen Website zeigte, dass Teile der Checkliste korrigiert werden mussten. Das haben wir getan und neue Prüfpunkte ergänzt – noch am selben Tag hatte der Scanner 59 Prüfpunkte. Weil sich die Checkliste zwischen den beiden Durchläufen geändert hat, sagt der Sprung von 87 auf 91 mehr über den Scanner aus als über die Website. Wir sagen das so deutlich, weil sich ein Sprung in einem Score, den man selbst kontrolliert, leicht schönreden lässt.
Im Durchlauf mit 59 Prüfpunkten fielen fünf Prüfpunkte durch. Vier davon sind öffentlich: keine Profil-Links in unserem Schema (B2), keine Person als Autor auf der Vergleichsseite (C9), keine Seiten für einzelne Anwendungsfälle (D4) und keine Fallstudie mit Zahlen (D6).
Von 91 auf 93: Profil-Links und zwei E-Mail-Prüfpunkte
B2 haben wir behoben, indem wir sameAs-Links zu den Profilen ergänzt haben, die wir wirklich betreiben. Dieselben drei Links stehen im Organization-Schema auf der Startseite und im Person-Schema des Gründers auf der Seite Über uns:
"sameAs": [
"https://x.com/okarabuilds",
"https://www.threads.com/@okarabuilds",
"https://www.reddit.com/user/Puzzleheaded-Arm5742/"
]
Außerdem haben wir dem Scanner zwei Prüfpunkte hinzugefügt: SPF (E19) und DMARC (E20). Gefälschte E-Mails im Namen einer Domain schaden dem Vertrauen in diese Domain, und beide Einträge sind in wenigen Minuten eingerichtet. Unsere Domain besteht beide. So sind die Einträge heute veröffentlicht:
searchbind.com TXT "v=spf1 include:spf.efwd.registrar-servers.com -all"
_dmarc.searchbind.com TXT "v=DMARC1; p=quarantine; rua=mailto:dmarc@searchbind.com; adkim=r; aspf=r; pct=100"
Der Durchlauf mit 61 Prüfpunkten am 7. Oktober ergab 93. B2 ist jetzt bestanden, die beiden neuen E-Mail-Prüfpunkte ebenfalls, und bei vier Prüfpunkten bestand noch Handlungsbedarf: D2, C9, D4 und D6.
Der KI-Sichtbarkeitscheck: 1 von 10
Ein Website-Score sagt, ob KI-Suchmaschinen eine Website lesen und ihr vertrauen können. Er sagt nicht, ob sie die Website empfehlen. Deshalb haben wir am 7. Oktober 2026 denselben einmaligen Check durchgeführt, der im Website-Report enthalten ist: 10 Fragen, die jemand stellen könnte, der ein GEO-Audit sucht – jede Frage einmal gestellt, mit Websuche eines großen Sprachmodells (LLM).
| Ergebnis für SearchBind | Fragen von 10 |
|---|---|
| In der Antwort aufgetaucht | 1 |
| Namentlich erwähnt | 1 |
| Als Quelle verlinkt | 0 |
Stattdessen am häufigsten empfohlen wurden Otterly.AI (in 3 von 10 Antworten), Frase (2), HubSpot AEO Grader (2) und Peec AI (2). Diese Produkte sind schon länger auf dem Markt, und andere Websites schreiben über sie. Eine 100 im Website-Audit ändert daran allein nichts: Das Audit räumt Gründe aus dem Weg, Sie nicht zu zitieren – Bestätigung durch andere Websites aber braucht Zeit und Arbeit.
Von 93 auf 100: die letzten vier Prüfpunkte
Vier Prüfpunkte waren noch offen. Wir haben alle vier am selben Tag behoben und die Live-Website danach erneut gescannt.
- C9. Die Vergleichsseite hat jetzt eine sichtbare Autorenzeile und eine Person als Autor im Article-Schema, mit denselben Profil-Links.
- D4. Drei Seiten für Anwendungsfälle, verlinkt von der Startseite und im Footer: für Indie-SaaS, für lokale Unternehmen und für Onlineshops.
- D6. Dieser Beitrag: eine Fallstudie mit echten Zahlen.
- D2. Eine Seite nach dem Muster „das beste X für Y“, einer der 10 wichtigsten Prüfpunkte: Die besten GEO-Tools für Solo-Gründer (2026), ein ehrlicher Vergleich von acht Tools, unseres eingeschlossen.
Der erneute Scan am 7. Oktober 2026 ergab 100/100: 59 Prüfpunkte bestanden, keiner durchgefallen, 2 treffen auf unsere Website nicht zu. Die volle Punktzahl auf der eigenen Checkliste ist eine Startlinie, keine Ziellinie: Sie bedeutet, dass KI-Suchmaschinen keinen technischen Grund haben, die Website zu übergehen. Ob sie sie empfehlen, ist die nächste Frage.
Wie es weitergeht
- Erwähnungen auf anderen Websites verdienen. Der Sichtbarkeitscheck zeigt, dass wir hier am schwächsten sind, und keine Korrektur auf der eigenen Website ersetzt das.
- Dieselben 10 Fragen für unsere eigene Website erneut stellen, sobald die Änderungen einige Wochen live sind, und beide Ergebnisse nebeneinander veröffentlichen.
- Vorher-nachher-Ergebnisse von Kunden veröffentlichen – mit deren Erlaubnis, sobald sie vorliegen.
Was das für Ihre Website bedeutet
Eine neue Website kann in einem Audit schnell gut abschneiden. Die Korrekturen, die unseren Score bewegt haben, waren klein: drei Links im Schema, zwei DNS-Einträge, eine Autorenzeile und vier ehrliche Seiten. Schwieriger ist die Lücke zwischen einem guten Score und einer echten Empfehlung – und die hängt davon ab, was andere Websites über Sie sagen. Bringen Sie zuerst Ihre Website in Ordnung, denn das geht schnell und liegt ganz in Ihrer Hand. Arbeiten Sie danach an Erwähnungen.
Lassen Sie denselben Scan über Ihre Website laufen. Der Gratis-Check bewertet alle 61 Prüfpunkte in 30 Sekunden. Der Website-Report (einmalig 5 €, während der Einführungsphase kostenlos) benennt jedes Problem, liefert Ihnen die Korrekturen und 4 bis 6 Textentwürfe und enthält denselben einmaligen Check mit 10 Kundenfragen.